Kammerorchester Weißensee

Wir freuen uns, bei unseren Aufführungen im Herbst 2015 mit dem Kammerorchester Weißensee zusammenarbeiten zu dürfen. Es ist ein Orchester der Musikschule "Béla Bartók" Berlin Pankow.

Aktive und ehemalige Musikschüler musizieren hier gemeinsam mit Musikbegeisterten aus verschiedensten Berufszweigen. Unterstützt werden sie von Instrumentallehrerinnen und -lehrern der Musikschule. Dem Orchester gehören derzeit 39 Mitglieder ab einem Alter von 16 Jahren an. Dank der - neben den Streichern - kompletten Bläserbesetzung von je zwei Flöten, Oboen, Klarinetten, Fagotten und Hörnern ist ein umfangreiches und epochenübergreifendes Repertoire möglich.

Neben einer eigenen Konzertreihe - den halbjährlich stattfindenden Rathauskonzerten im Rathaus Weißensee - wirkt das Orchester regelmäßig bei repräsentativen Veranstaltungen der Musikschule "Béla Bartók" mit. Höhepunkte waren u. a. die Aufführungen der Opern "Brundibâr" von Hans Krása, "Down in the Valley" von Kurt Weill und "Pollicino" von Hans Werner Henze.

Genreübergreifende Projekte wie "Klassik trifft Jazz" gemeinsam mit der Band "Zazou" sowie den "Jazz Vocals" runden das Profil des Orchesters ab.

Im Rahmen seiner Konzerte bietet das Kammerorchester eine Bühne für junge begabte oder bereits schon bekanntere Solisten. So war in diesem Jahr Karola Elßner am Duduk beim Sommerkonzert zu Gast, das aus aktuellem Anlass ganz im Zeichen der Musik Armeniens stand.

Geleitet wird das Orchester von Tilo Schmalenberg. Nach Abschluss des Studiums (Dirigieren, Komposition, Klavier) an der Musikhochschule Leipzig war er zunächst als  1. Kapellmeister und anschließend bis 1993 als stellvertretender Chefdirigent am Musiktheater Görlitz tätig. Seitdem ist er freischaffend als Komponist und Arrangeur tätig. Außerdem hat er Lehraufträge u.a. beim RIAS-Jugendorchester, an der UdK Berlin und an der Musikhochschule Dresden. Neben dem Kammerorchester Weißensee leitet er das Junge Sinfonieorchester Dresden, dass mit ihm zusammen 2008 Preisträger des Deutschen Orchesterwettbewerbs wurde, sowie das Orchester des Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Musikgymnasiums Berlin, zu dem das Konzerthausorchester Berlin die Partnerschaft übernommen hat.

Das Orchester versteht sich als eine Gemeinschaft, in der die Musik im Mittelpunkt steht, die aber auch über das reine Musizieren hinausgeht. Es wird durch seine Mitglieder geprägt und unterliegt somit einem lebendigen Wandel.

Wer Interesse hat und ein Orchesterinstrument spielt: neue Mitglieder sind immer willkommen. Das Orchester probt montags von 19:00 - 21:30 im Bildungszentrum Am Antonplatz (Bizetstraße 41, 13088 Berlin, Saal der Bibliothek)

eMail: kammerorchesterweissensee(at)gmail.com / Telefon: (030) 920 93 679

 

Schostakowitsch-Orchester

Mit dem Jugendorchester der Schostakowitsch-Musikschule Berlin-Lichtenberg wirkte bei den Aufführungen im Frühjahr 2015 ein Ensemble an dem Musical mit, das ausgesprochen offen genreüber­greifenden Projekten gegenüber­steht.

Es hat eine lange Tradition. 1980 als Streichorchester gegründet, wurde es in den Anfangsjahren von unterschiedlichen Dirigenten geleitet, bis 1985 Winfried Branden­burg für zwei Jahrzehnte die Leitung übernahm. In dieser Zeit wuchs und gedieh das Orchester - es nahm an verschiedenen Wettbewerben mit großem Erfolg teil, spielte in vielen großen Konzerthäusern Berlins und ging auf kleinere Konzertreisen innerhalb Deutsch­lands. Die Spielfreude und der gute Geist dieser Zeit leben bis heute im Orchester weiter.

Das Schostakowitsch-Orchester wird seit 2008 von Till Schwabenbauer geleitet. 2010 spielte das Orchester beim Projekt Sternzeit F:A:S an der Staatsoper Unter den Linden und im Theater an der Parkaue eine Opernproduktion mit circa 150 Lichtenberger Kindern und Jugendlichen. Dieses Projekt war in vielerlei Hinsicht ein einmaliges Erlebnis - so kam zum Beispiel Sir Simon Rattle zu Besuch und dirigierte die Ouvertüre. In dieser Zeit entstand auch die Idee, das Streichorchester zu einem kleinen Symphonieorchester auszuweiten. Seitdem wächst die Bläsergruppe des Orchesters kontinuierlich.

Aber nicht nur die Besetzung hat sich geändert - maßgeblich ist auch die Öffnung des Orchesters für neues Repertoire und genreübergreifende musikalische Erfahrungen. So wurde im Frühjahr 2011 ein klassisches Repertoire mit Rock-E-Gitarre kombiniert, wodurch die alte Musik in ganz neuer Art und Weise erklang.

© Tuned-Image

Nachfolgende Projekte haben begonnen: sowohl ein größeres symphonisches Programm zu erschließen – zum Beispiel das Lalo Cello Konzert in d-Moll oder Chopin „Don Giovanni“ Variationen für Klavier und Orchester op.2 mit Timur Enikeev als Solisten - als auch Musicalausschnitte und Neukompositionen junger Berliner Komponisten in die Programm­gestaltung miteinzu­beziehen, unter anderem Daniel Lindenblatt und Martin Kollas.