Lothar Zagrosek

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begann seine musikalische Lauf­bahn als Schüler bei den Regens­­­burger Domspatzen, studierte Dirigieren bei den Großen seines Fachs, wie Herbert von Karajan.

Als Opern- und Konzert­dirigent stand und steht Lothar Zagrosek am Pult vieler herausragender natio­naler und inter­­nationaler Orches­ter, darunter die Berliner und Münchner Philhar­moniker, das Gewandhaus­orchester Leipzig, das London Philharmonic Orchestra, die Wiener Symphoniker und viele andere.

Acht Mal war er Generalmusik­direk­tor, drei Mal Dirigent des Jahres, zuletzt 2013.

„Die Stärke des Stücks sehe ich darin, dass in ihm verschiedene Musik­richtun­gen aufeinandertreffen und sich gegenseitig befruchten und so ein zusätzlicher Dialog entsteht zwischen den Generationen. Wenn ich davon ausgehe, dass die ältere Generation eher klassisch orientiert ist und die Jüngeren überwiegend mit der Popmusik und Pop­kultur auf­wachsen und sich in diesem Stück auch der Klassik stellen müssen wie umgekehrt die andere Generation der Popmusik, so findet ein Annähe­rungs­­prozess, findet eine Verständigung auf einer bestimm­ten Ebene statt, die mit anderen Mitteln vielleicht nicht so leicht herzustellen ist.“    

„Wenn das Projekt zudem die Wirkung hat, dass junge Menschen erleben, dass es jenseits des Ökonomischen auch einen kulturellen Bereich gibt, der für uns mindestens ebenso wichtig ist wie das Finanzielle oder Ökonomische, dann hat es sehr viel erreicht.“